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farewell

jo. wieder gehts auf große (in anführungszeichen) reise. mit dem mega-koffer
ich freu mich auf die niederrheinische tiefebene, auch wenn ich dem sommersee den rücken zukehren werde...
so long, my friends...
1.8.06 23:58


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hallo und willkommen in der stadt an der wupper. ich bewohne ein gefängnis mit einer zehn zentimeter dicker zimmertür, dafür gibts ausblick ins grüne. neues besteck hab ich auch erstmal gekauft, weil das wg-eigene irgendwie bisschen eklig aussah. und wenn mir sowas passiert, will das schon was heißen - meine ekelgrenze ist eigentlich nicht so niedrig.
man wird es nicht glauben, aber ich habe gerade tatsächlich wuppertal zu fuß erkundet, zwei stunden gelatsche, bevor ich hier im internetcafe mit vermutlich türkischer tastatur gestrandet bin. gleich schnell was essen und dann zur arbeit, erster tag, huihuihui...

die vergangene woche war ziemlich leisure, viel gechillt, geradelt, gegessen und bisschen gearbeitet. wände und tore des hofs verlangten nach frischer farbe, diesem bedürfnis bin ich nachgegangen und habe fleißig den pinsel geschwungen.
familienfeiern gabs auch, in düsseldorf, und die neue wohnung der schwester wurde auch angeguckt.
soweit ein erster bericht, um eine etwas transzendierendere analyse werde ich mich bemühen, wenn mein internet im gefängnis funktioniert. bis dahin also...
14.8.06 12:33




so viel einfallsreichtum muss in die öffentlichkeit
14.8.06 18:31


ich hab den aldi hier gefunden, duze mich mit meinen kollegen und die arbeit macht spass, ich bin abends hundemüde und kann keine zwei seiten lesen ohne einzuschlafen. gut, dass ich hier kein soziales netzwerk habe, das würde ich nämlich gerade sträflich vernachlässigen. ich akklimatisiere mich allmählich, der radius meiner touren durch die stadt wird immer größer und meistens weiß ich jetzt auch, wo mein bus abfährt. die schwebebahn schockt mich immer noch und ich muss immer an den elefanten denken, der da rausgesprungen ist (irgendwann im letzten jahrtausend). gelernt habe ich, dass wuppertal aus zwei verfeindeten stadtteilen besteht (barmen und elberfeld, genau wie schwaben und baden oder köln und düsseldorf), und das in einem gespräch mit einem zotteligen kollegen. wie wir dann in eine diskussion über die vor- und nachteile der waldorfschule gerutscht sind, weiß der himmel... die sekretärin vom chef hat humor, vor allem wenn es um den verwaltungsleiter geht ("wenns nach dem ginge, dürfen wir die ordner bald nicht mehr handschriftlich beschriften, sondern müssen die etiketten ausdrucken. die dazugehörige maschine hat er ja schon gekauft, für 17,99 bei Tschibo. Typisch Verwalter eben."). Das Wohnheim ist mir immer noch ein Mysterium, wo ich den Müll hinbringe weiß ich immer noch nicht, meine Mitbewohnerin und ich haben schon mindestens drei Stunden die Waschmaschine gesucht, wir vermuten sie hinter einer abgeschlossenen Tür im Erdgeschoss. Aber hey, sind ja Semesterferien, warum den Waschraum aufsperren?!? Gestern hab ich nen netten Busfahrer getroffen: "Määdschen, dat Ticketgerät is kappott. Is ejaaal, ne." Ich so: "Äh, ja, ok, was, wenn ich kontrolliert werde?" der so: "sagen se, dat isch dat so gesacht hab. nem määdschen wie ihnen glaubt man dat doch." ja nee is klar, ne?!


(was heißt das bitte: einem mädchen wie mir?)
17.8.06 21:21


trakl

genuss und grauen, lust und leid
17.8.06 21:51


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